Open Source in der öffentlichen Verwaltung, Praxis und Perspektiven aus kommunaler Sicht

Am 26. Januar 2026 diskutierten auf Einladung des Smart City Hubs und von MyniGmeind über 60 Vertreterinnen und Vertreter aus Städten, Kantonen, Dienstleistern sowie Organisationen den Einsatz von Open-Source-Software in der öffentlichen Verwaltung.

Im Zentrum des Anlasses standen konkrete Praxisbeispiele und strategische Fragestellungen rund um Open Source in Verwaltungen. Die Referate zeigten, wie Open-Source-Lösungen bereits heute produktiv eingesetzt werden und welchen Beitrag sie zur digitalen Souveränität, zur Kosteneffizienz und zur föderalen Zusammenarbeit leisten können. Vorgestellt wurden unter anderem die E-Partizipationsplattform Decidim der Stadt Zürich, das kantonsübergreifende Baugesuchsverfahren Inosca sowie offene Plattformansätze wie admin.digital und GemeindeConnect.

Neben den Vorteilen wurden auch Herausforderungen thematisiert, insbesondere in den Bereichen Betrieb, Governance, Kompetenzaufbau und Koordination.
Ein zentrales Fazit lautete, dass Open Source kein Selbstzweck ist und nicht per se kostengünstiger ausfällt. Vielmehr handelt es sich um ein strategisches Instrument, das klare Zuständigkeiten, langfristige Investitionen sowie eine transparente Zusammenarbeit über Anbieter und verschiedene Verwaltungsebenen hinweg erfordert.

Der anschliessende Austausch machte das grosse Interesse an gemeinsamen Lösungen und offenen Standards deutlich. Ein interessanter Artikel dazu wurde in der Netzwoche publiziert.

https://www.netzwoche.ch/news/2026-01-29/was-open-source-in-der-oeffentlichen-verwaltung-fuer-potenziale-bringt
 

personAlex Sollberger

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